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Insel-Krimi (5) Langeooger Dünenblut

Die fünfte Folge der „Insel-Krimi“ Serie aus dem Hause Contendo Media bietet dem Hörer erneut seichte, aber durchaus angenehm unterhaltsame Unterhaltung. Inhaltlich angenehm arrangiert und mit guten Dialogen der Beteiligten versehen, weiß „Langeooger Dünenblut“ hier eine solide Hörspielkost zu servieren.
Das Flair der Nordseeinsel hat man seitens des Labels gut in die Geschichte eingebunden. Die nachbarschaftlichen Verhältnisse von alteingesessenen Inselbewohnern und neu hinzugezogenen werden ebenfalls durchaus authentisch umgesetzt.
Der kriminalistische Anteil an der Geschichte rund um einen Mord an einem Auszubildenden aus einem kleinen Handwerksbetrieb auf der Insel bleibt im Hinblick auf das reine Verbrechen und auch die Auflösung zwar ein wenig blass, dennoch hat das Hörspiel einen überdurchschnittlichen Unterhaltungswert.
DIe Sprecherleistungen sind – bis auf eine Ausnahme – wirklich gut und so entführt Contendo Media die Hörspielfans einmal mehr auf eine Nordseeinsel und in eine nahezu perfekte und harmonische Atmosphäre – und da kann dann auch ein Mord schon fast zu einer Art Nebensache werden. Diese Serie ist einfach anders, aber gerade das macht ihren Charme aus.

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Pure Tonic - Bliss N' Bleakness

Pure Tonic halten auf ihrem neuen Album "Bliss N' Bleakness" zehn neue Songs für ihre Fans bereit. Die niedersächsische Band um Frontmann Pascal Sievers powert sich bei nahezu jedem Song des Albums bedingungslos aus und liefert hier ein wahres Hard Rock Festival. Passend zu den fetten Gitarrenriffs und Drums, die die Sounds der einzelnen Stücke bestimmen, schreit Pascal Sievers oftmals auch mehr als er singt. Aber sei es drum. Letztlich gehört das zum Hard Rock Geschäft.
Die Musik von Pure Tonic klingt zwar nicht wirklich neu oder innovativ, denn die Band, die in der Vergangenheit bereits an mehreren Bandwettbewerben teilgenommen und kürzlich dann von Elbaufwärts unter Vertrag genommen wurde, bedient die typischen Hard Rock Klischees. Aber dennoch hämmern die zehn Songs sich in unter 40 Minuten gnadenlos in die Ohren des Hörers und jeder, der dieses Genre liebt, wird somit sicherlich seine Freude an Pure Tonic haben - egal ob mit oder ohne Alkohol.

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The Heavy - Sons

The Heavy veröffentlichen mit "Sons" ihr neues und zugleich fünftes Album. Die in den späten 1990er Jahren im englischen Bath gegründete Band ist auch im Jahr 2019 musikalisch breit aufgestellt und verbindet aktuelle Elemente des Indierock, Funk und Soul  mit alten 1960er Einflüssen im zeitlosen Motown Stil.
"Sons" enthält elf neue Songs von The Heavy und irgendwie hat man beim Hören des Album immer mal wieder das Gefühl, als sei Marvin Gaye wieder auferstanden. Die Briten leben sich auf "Sons" uneingeschränkt aus und erzeugen mit Songs wie "Heavy For You", "Better As One", Fighting For The Same Thing" oder auch "What Don't Kill You" eine Atmosphäre, die stets den Spagat zwischen Black Music und Funk auslebt. "Sons" ist ein interessantes und durch viele alte Stilmittel und Sounds auch sehr zeitlos klingendes Album.

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Diane Weigmann - Grösser als du denkst

Diane Weigmann veröffentlicht auf ihrem neuen Album "Grösser als du denkst" zwölf neue, wunder arrangierte Pop-Songs. Und die neuen Stücke strotzen auf eine neue Weise nur so vor Selbstbewusstsein. Denn das neue Album hat die Sängerin erstmals auf ihre neuen und vor allem eigenen Label Rotschopf Records veröffentlicht. Auch wenn Diane Weigmann auch in der Vergangenheit  viele künstlerische Freiheiten zum Beleuchten und Erzählen ihrer jeweiligen lebenstypischen Impressionen nehmen konnte, so fühlen sich die neuen Stücke doch noch eine Spur persönlicher und freier an.
Die Sängerin ist ihre eigene Herrin und fokussiert sich bei den Titeln des Albums einmal mehr auf das sogenannte Menschliche. Um Verhaltensweisen, um Wertvorstellungen, Akzeptanz und Toleranz. Stets auf eine positive und oftmals beschwingte Weise nimmt die Sängerin den Hörer mit auf eine interessante und kurzweilige Reise, gibt "1000 Prozent", weiß "Wie weich man landet", schwebt "Durch Raum und Zeit" und weiß nicht zuletzt, man muss "Den Dingen ihren Lauf lassen". Und so sind im wahrsten Sinne des Wortes viele der neuen Songs "Grösser als du denkst" - ein tolles Popalbum.

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Buelow - Von Pop-Poeten & Moneten

Frank Buelow hat in der Vergangenheit mehr durch seine musikalischen Aktivitäten im Hintergrund diverser erfolgreicher Künstler in leiser und unauffälliger Form auf sich aufmerksam gemacht. So hat er unter anderem Texte und Kompositionen für frühere Dance-Projekte wie Culture Beat oder auch ATC geschrieben. Aber Buelow ist auch immer wieder selbst als Musiker aktiv gewesen und hat regelmäßig Alben veröffentlicht. Meistens still und leise, hauptsächlich für ihn selbst, oftmals unbeachtet von der Masse.
Doch aus diesem Schatten möchte er nun mit seinem neuen Album "Von Pop-Poeten & Moneten" heraustreten. Das Album hat er in Zusammenarbeit mit befreundeten Musikern eingespielt neben vielen neuen eigenen Kompositionen nimmt sich Buelow auf "Von Pop-Poeten & Moneten" auch Stücken von befreundeten Songschreibern und Künstlern an, um diese auf seine eigene, einfühlsame Singer- / Songwriter-Weise neu und akustisch wertvoll zu interpretieren. Mit kleinen Abstechern in die Bereiche Pop, Jazz und Swing bekommt "Von Pop-Poeten & Moneten" zudem eine angenehme Leichtigkeit, die man immer wieder gerne hören möchte.

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Neues Tarja Album erscheint im August 2019

Wie das Sprichwort sagt, ist nicht alles Gold, was glänzt. Andererseits muss Gold nicht unbedingt glänzen. Das war der Grundgedanke, der die finnische Sängerin Tarja Turunen antrieb, als sie mit der Arbeit an ihrem siebten Soloalbum "In The Raw“ begann.

"Wir denken immer, dass Gold etwas Poliertes und Perfektes ist, anspruchsvoll, Luxus - aber in seinem natürlichen Zustand ist es ein rohes Element“, erklärt Tarja. Genau wie die Musik auf ihrem kommenden Album: eine Kombination aus anspruchsvoller und raffinierter Orchestrierung, einem Chor und ihrer klassisch ausgebildeten Stimme mit einem rohen, dunklen, schweren, musikalischen Kern. Einfach ausgedrückt: "In The Raw" ist ein vergoldetes Wunderwerk.

Drei Jahre nach ihrem letzten Album, "The Shadow Self" (2016), präsentiert "In The Raw“ Tarja und ihre wunderschöne Stimme abermals wahrhaft umwerfend. In Zusammenarbeit mit ihren Musikern und ihrem altbewährten Produzenten-Team stand die Idee im Vordergrund, eben diese Rohheit hervorzuheben und die Gefühle, die Tarja von Anfang an dazu bewegten diese Thematik in ihrer Musik zu verarbeiten, widerzuspiegeln.

In den Lyrics des Albums bewegt Tarja sich auf einer sehr tiefen persönlichen Ebene. Sie gibt einen noch offeneren und ehrlichen Einblick in ihre Person, als jemals zuvor und sagt selbst, dass ihr diese Nacktheit bewusst ist, sie aber mit der Wirkung Worten mehr als zufrieden ist.

Mit der ersten Single-Auskopplung "Dead Promises" liefert Tarja einen ersten Vorgeschmack auf das Album. Mit der überwältigenden Kraft ihrer Stimme und einer donnernden Gitarre wird die Aggression, von der sie spricht, in den Vordergrund gerückt. "Ich mag es, wie die Gitarre klingt: einfach schonungslos geraderaus“, sagt sie. "Wenn ich kraftvoll singe, brauche ich etwas Kraftvolles, das mich unterstützt, damit ich nicht das Gefühl habe, allein gelassen zu werden.“

Fans werden sich freuen, denn auf der Album-Version von “Dead Promises” steht Tarja mit Björn “Speed” Strid von Soilwork ein herausragender Duett-Partner zur Seite.

Das Konzept von Gold in seiner rohen Form wird auch im Album-Artwork fortgeführt. Wir sehen Tarja in der St. Michael’s Grotte, Gibraltar, umgeben von lebendigen Farben und goldenem Schimmer. "In The Raw” erscheint am 30.08.2019 bei earMUSIC als streng limitiertes CD Digipak mit Hardcover-Einband, 2LP+Download, Limited Box Set und digital.

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Neue Silbermond Single "Mein Osten" erschienen

Die Auseinandersetzung auch mit gesellschaftlichen Verhältnissen war für Silbermond von Beginn an eine Auseinandersetzung mit dem Leben selbst, mit dem, was einen unmittelbar betrifft. Sowohl in ihren Songtexten wie auch im Zusammenhang mit diversen Engagements hat die aus Bautzen stammende Band immer wieder gezeigt, dass sie auch von gesellschaftlichen Fragen bewegt ist.

Mit „Mein Osten” präsentieren Stefanie Kloß, Johannes Stolle, Thomas Stolle und Andreas Nowak nun einen Song, der das aktuelle politische – und emotionale – Auseinanderdriften der Menschen im Osten, ihrer Heimat, thematisiert.
Nicht predigend, sondern aus einer radikal persönlichen Perspektive heraus, wahrhaftig und schonungslos: „Risse gehen durch Familien und ein Riss geht auch durch mich […]”, heißt es da an einer Stelle. „Mein Osten” ist textlich ebenso wie gesanglich die ehrliche Betroffenheit anzumerken, die Silbermond vor dem Hintergrund der Ereignisse der letzten Jahre empfinden.



Und genau diese Betroffenheit hat letztlich zur Entstehung des Songs geführt. Es ist ein Song, den Silbermond einfach schreiben mussten: Die rechten Ausschreitungen, die Verwerfungen in ihrer Heimat und die gleichzeitige tiefe Verbundenheit mit ihr, all das hat die Band in den vergangenen Jahren aufgewühlt. „Mein Osten” ist einerseits ein Zeichen dieses Zustandes, darüber hinaus aber auch eine Liebeserklärung an den Osten und ein starkes Plädoyer für den Dialog über die verhärteten Fronten hinweg. Ein Plädoyer, wie es in dieser Weise vielleicht noch nicht zu hören war in dieser Republik, frei von Zeigefinger- und Mittelfingerreflexen. Die Benennung des Schmerzes, die Empathie und die Heilung … darum geht es der Band; und gerade, weil Silbermond dieses Thema so intim und persönlich transportieren, geht dieser Song direkt unter die Haut.

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Sara Sommerfeldt - Herz aus Glas

Ein wenig Chanson, etwas Pop, ein wenig Trip Hop und jede Menge geschickt nostalgisch verpackter Wortwitz; mit diesen Komponenten erscheint Sara Sommerfeldt am musikalischen Horizont. Die Berlinerin Sara Sommerfeldt erzählt auf den zehn Songs ihres ersten Albums Geschichten rund um das Leben, dass einen jeden von uns in seinen vermeintlich besten Jahren umgibt und mit all seinem Facettenreichtum auch auf unterschiedliche Weise berührt und herausfordert.
Es geht um ihre Stadt, ihr Berlin. Und es geht um sie, Sara Sommerfeldt. Und um alles, was diese beiden so umgibt und im täglichen Zusammensein beeinflusst. Es geht um Freiheit und damit verbunden den Möglichkeitsreichtum. Es geht aber auch um Eifersucht, Geborgenheit, natürlich die Liebe und auch um die unterschiedlichen Ausprägungen der großen Begrifflichkeit "Lebensgefühl".
Wortgespannt und rhetorisch verspielt anspruchsvoll wickelt Sara Sommerfeldt den Hörer mit ihren Songs leicht und doch nachhaltig um ihre gesanglichen Finger. Und so ist "Herz aus Glas" mehr als eine interessante erste Momentaufnahme. Vielmehr hat Sara Sommerfeldt mit diesem Album erst die Tür zu ihrer eigenen musikalischen Entwicklungsphase aufgestoßen. Man darf schon jetzt auf den weiteren Werdegang der Sängerin gespannt sein.

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Sarajane - Fuel

Mit "Fuel" erscheint das zweite Album der britischen Sängerin Sarajane. Nachdem die Sängerin bereits mit ihrem Debütalbum "Step One" mehr als eindrucksvoll auf sich aufmerksam machte, schaffte sie es mit der Single "Diamonds & Pearls" nicht nur in die TV-Talkshow "Inas Nacht", sondern unterstreicht mit den elf neuen Songs auf "Fuel" ihre Weiterentwicklung auf eine sehr abwechslungsreiche und atmosphärische Weise.
Elektronisch und mit Elementen aus Soul und R'n'B drehen sich die neuen Stücke inhaltlich um Themen der sozialen Gegenwart. um das Leben der eigenen Träume, um Mut und Zuversicht und auch um die Verarbeitung von Rückschlägen. In schöne und irgendwie immer positiv beschwingende, breit aufgestellte Sounds eingehüllt, befasst sich Sarajane mit den Themen und verarbeitet sie zugleich selbst. Denn in fast allen Songtexten stecken autobiografische Ansätze. Und da heißt es in der Welt von Sarajane mehr denn je: Musik ist die Therapie.
Das Album ist kurzweilig und weiß durch die musikalischen Arrangements zu gefallen. wenn auch der Elektro-Anteil beim Debütalbum deutlich höher gewesen ist und nun zugunsten der R'n'B Einflüsse ein wenig in den Hintergrund treten muss, so sind Titel wie "Cobblestones", "Bullets Out Of Love", "Guess Who's Back" oder auch fast schon magische "Pieces" einfach sehr gut und unterstreichen die Qualität des neuen Sarajane Albums.

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Alvaro Soler - Mar de Colores (Versión Extendida)

Nachdem der neue Latino Shooting-Star Alvaro Soler im letzten Herbst mit "Mar De Colores" sein zweites Album vorgelegt hat, erscheint nun - passend zu seiner Teilnahme an der VOX TV-Show "Sing meinen Song - das Tauschkonzert" - eine um drei brandneue Songs und einige Remixes erweiterte Edition des Albums. Wunderbare belebende Latino-Sounds machen einfach unbeschwert gute Laune und bringen die Vorzüge und die Faszination dieses Musikgenres endlich wieder uneingeschränkt zur Geltung.
Alvaro Soler lebt die Songs seines neuen Albums hörbar mit, alles klingt authentisch und unglaublich leicht und beschwingend. Gesang und Musik passen optimal zusammen und bei der Produktion hat man es geschafft, eine sehr gute Ausgewogenheit zwischen eben diesen Komponenten zu schaffen.
Doch "Mar De Colores" hat nicht nur tanzbare Höhepunkte. Vielmehr sind es auch - oder vielleicht gerade - die Balladen des Albums, die den Hörer auf eine sehr persönliche und emotionale Weise in ihren Bann ziehen. So kann man beim Hören in Songs wie "Ella" und "Niño Perido" förmlich in der Atmosphäre und Hingabe der Titel versinken.
Alvaro Soler unterstreicht mit seinem zweiten Album, dass die Zukunft des Latino mit Sicherheit maßgeblich von ihm mitbestimmt werden wird. Und Songs wie "La Cintura", "Fuego" oder auch "Bonita" gehören mit zum Besten, was dieses Genre in den letzten Jahren ausgemacht hat.
Neben der neuen Single "La Libertad", mit der Alvora Soler sicherlich den nächsten Sommerhit landen dürfte, wissen auch die anderen neuen Songs zu gefallen. Die Remixes sind ebenfalls recht gelungen und verleihen dem Latino-Style noch mehr Sogkraft für die Tanzfläche.

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