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Insel-Krimi (5) Langeooger Dünenblut

Die fünfte Folge der „Insel-Krimi“ Serie aus dem Hause Contendo Media bietet dem Hörer erneut seichte, aber durchaus angenehm unterhaltsame Unterhaltung. Inhaltlich angenehm arrangiert und mit guten Dialogen der Beteiligten versehen, weiß „Langeooger Dünenblut“ hier eine solide Hörspielkost zu servieren.
Das Flair der Nordseeinsel hat man seitens des Labels gut in die Geschichte eingebunden. Die nachbarschaftlichen Verhältnisse von alteingesessenen Inselbewohnern und neu hinzugezogenen werden ebenfalls durchaus authentisch umgesetzt.
Der kriminalistische Anteil an der Geschichte rund um einen Mord an einem Auszubildenden aus einem kleinen Handwerksbetrieb auf der Insel bleibt im Hinblick auf das reine Verbrechen und auch die Auflösung zwar ein wenig blass, dennoch hat das Hörspiel einen überdurchschnittlichen Unterhaltungswert.
DIe Sprecherleistungen sind – bis auf eine Ausnahme – wirklich gut und so entführt Contendo Media die Hörspielfans einmal mehr auf eine Nordseeinsel und in eine nahezu perfekte und harmonische Atmosphäre – und da kann dann auch ein Mord schon fast zu einer Art Nebensache werden. Diese Serie ist einfach anders, aber gerade das macht ihren Charme aus.

Stockholm Requiem - Staffel 1

Die neue Serie "Stockholm Requiem" basiert auf den Erfolgsromanen der schwedischen Autorin Kristina Ohlsson und ihrer Hauptfigur, der Kriminologin Fredrika Bergman. Die erste Staffel, die auf drei DVDs erscheint, beinhaltet die Verfilmungen der Bücher "Aschenputtels Geheimnis", "Tausendschön", "Sterntaler", "Papierjunge" und "Sündengräber".
Im bekannten Stil der schwedischen Krimiumsetzungen baut sich auch diese Serie langsam auf und neben einem Mord in ganz zu Anfang werden dem Zuschauer bei der Verfilmung dann erst einmal die einzelnen und für den weiteren Verlauf wichtigen Charaktere vorgestellt. Neben der Hauptfigur Fredrika Bergman sind es bei dieser Reihe noch ihre Kollegen Alex Recht, seines Zeichens Teamleiter der Einheit, welcher Fredrika Bergman zugeteilt wird, und Peter Rydh.
Die einzelnen Charaktere sind recht unterschiedlich und tragen neben den beruflichen Herausforderungen auch allesamt ihr eigenes privates Päckchen mit sich herum. Diesbezüglich reiht sich aber auch die von Liv Mjönes gespielte Fredrika Bergman gut in diese Reihe ihrer Kollegen ein. Denn auch in ihrem Privatleben geht es nicht wirklich beständig zu.
Die Macher der ersten Staffel haben es verstanden, die beruflichen Herausforderungen in Form der unterschiedlichen Verbrechen, die die einzelnen Fälle und Filme bestimmen und die persönlichen Probleme und Schicksale aller wichtigen Figuren in einem ausgewogenen Verhältnis darzustellen. 
Anfänglich muss man sich als Zuschauer ein wenig zum Anschauen des ersten Teils zwingen, da er recht langsam in Fahrt kommt und auch die Dialoge nicht immer glücklich sind. Die beiden männlichen Kollegen sind ihrer neuen weiblichen Kollegin anfangs nicht zugetan und lassen dann doch ein wenig zu sehr ihre Macho Allüren heraushängen. 
Fredrika Bergman muss sich als Neue erst beweisen, was letztlich aber nur einen Fall lang dauert. Und mit jeder weiteren Folge ist sie mehr und mehr in das Team integriert und letztlich ein leitender Bestandteil davon.
Die einzelnen fünf Fälle haben jeweils eine Laufzeit von rund 90 Minuten und sind atmosphärisch sehr gut in Szene gesetzt. Interessante und unheimlich wirkende Perspektiven, gute und teilweise überraschend wirkende Schnitte sowie faszinierende Schauplätze wissen den Zuschauer zu begeistern. Der Ton liegt in Dolby Digital 2.0 und im 5.1 Surround Sound vor.
Ein jeder, der sich für skandinavische Krimiserien begeistert, wird diese erste Staffel von "Stockholm Requiem" sehr mögen. Wenngleich der Anfang ein wenig holperig ist, so entwickelt sich die Serie über die weiteren vier Folgen der ersten Staffel dann aber in eine sehr interessante Richtung. Man darf gespannt auf die zukünftige Fortführung sein. 

Pure Tonic - Bliss N' Bleakness

Pure Tonic halten auf ihrem neuen Album "Bliss N' Bleakness" zehn neue Songs für ihre Fans bereit. Die niedersächsische Band um Frontmann Pascal Sievers powert sich bei nahezu jedem Song des Albums bedingungslos aus und liefert hier ein wahres Hard Rock Festival. Passend zu den fetten Gitarrenriffs und Drums, die die Sounds der einzelnen Stücke bestimmen, schreit Pascal Sievers oftmals auch mehr als er singt. Aber sei es drum. Letztlich gehört das zum Hard Rock Geschäft.
Die Musik von Pure Tonic klingt zwar nicht wirklich neu oder innovativ, denn die Band, die in der Vergangenheit bereits an mehreren Bandwettbewerben teilgenommen und kürzlich dann von Elbaufwärts unter Vertrag genommen wurde, bedient die typischen Hard Rock Klischees. Aber dennoch hämmern die zehn Songs sich in unter 40 Minuten gnadenlos in die Ohren des Hörers und jeder, der dieses Genre liebt, wird somit sicherlich seine Freude an Pure Tonic haben - egal ob mit oder ohne Alkohol.

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